Rechtssuchende erwarten, eigene Interessen bestmöglich regeln zu lassen. „Bestmöglich” bedeutet auch, den Konflikt mit der Gegenseite nicht unnötig zu eskalieren. Aufgrund ihrer berufsbedingten Signalwirkung und standardisierten Vorgehensweisen können weder Polizei noch „herkömmliche” Rechtsanwälte diesen Erwartungen in einer Vielzahl der Fälle gerecht werden.

Für viele Menschen ist mit dem Einschreiten der Polizei eine Grenze überschritten, eine gütliche Einigung wird unvorstellbar.

Nahezu identische Konsequenzen hat der übliche Initialkontakt eines Anwalts: Das von Forderungen und Drohungen durchzogene Schreiben reißt oft alle Brücken ein und nimmt in aller Regel die Möglichkeit, einer schnellen und für alle Seiten befriedigenden Übereinkunft. Eine Alternative zu diesen eher unbefriedigenden Optionen bietet unser Ampelansatz Bitten. Fordern. Klagen!*. Dieser basiert auf unserem Grundsatz, die Interessen Rechtssuchender stets so schonend wie möglich, so hart wir nötig, aber immer konsequent zu verfolgen.

Bitten. Fordern. Klagen!

Beispiele unseres Ampelansatzes

Beispiel 1

Offene Forderungen aus einem beendeten Arbeitsverhältnis

Wir setzen uns mit deinem ehemaligen Arbeitgeber in Verbindung und bitten ihn darum, deine ausstehenden (finanziellen) Ansprüche umgehend zu begleichen. Sollte unsere Bitte wirkungslos bleiben, werden wir formell und setzen schriftlich eine Frist. Für den Fall, dass die Frist ohne gewünschtes Ergebnis verstreicht, verfolgt eine unserer Partnerkanzleien deine Ansprüche gerichtlich.

Beispiel 2

Ausbleibende Unterhaltszahlungen

Wir rufen das betroffene Elternteil zunächst an und bitten es, seinen Unterhaltspflichten nachzukommen. Wird unserer Bitte nicht entsprochen, gehen wir in Phase 2 über und verschärfen mittels schriftlicher Aufforderung den Ton, bevor eine unserer Partnerkanzleien in letzter Konsequenz das zuständige Gericht einschaltet.

Informell. Deeskalierend. Lösungsorientiert. Ohne Paragrafen.

PHASE 1: BITTEN

Im Sinne aller Beteiligten ist uns sehr daran gelegen, deine Interessen möglichst schonend durchzusetzen. Deshalb suchen wir zunächst so oft es geht das persönliche Gespräch mit der Gegenseite – informell, deeskalierend und lösungsorientiert: Verstehen, verstanden werden, Interessen abgleichen, Forderungen benennen und bestenfalls eine Einigung erzielen.

Nicht selten gelingt es uns dank respektvoller und konstruktiver Kommunikation, die Gegenseite von unseren Ansprüchen zu überzeugen. Wir sind der Überzeugung, dass ein persönliches Gespräch häufig zielführender ist, als 20 Einschreiben.

Formell, bestimmt, interessenorientiert

PHASE 2: FORDERN*

Falls unsere Bemühungen, deine Interessen möglichst harmonisch durchzusetzen, nicht erfolgreich waren, verschärfen wir den Ton.

Wir fordern die Gegenseite mittels Einschreiben dazu auf, unsere Forderungen innerhalb einer Frist zu erfüllen und weisen ergänzend auf entsprechende Konsequenzen bei Nicht-Erfüllung hin.

Wir bleiben bedingt gesprächsbereit.

Kompromisslos, vehement, akribisch

PHASE 3: KLAGEN*

Wir lassen uns nicht hinhalten. Ist die Frist verstrichen oder werden Zusagen nicht eingehalten, weicht unsere Gesprächsbereitschaft knallhartem Durchgreifen.

Zur Durchsetzung deiner Interessen bedienen wir uns der vollen Bandbreite juristischen Handwerkszeugs. Der passende Anwalt aus unserem Netzwerk aus hochqualifizierten Anwälten arbeitet eine gleichermaßen akademisch wie praktisch fundierte Klage aus und reicht diese beim zuständigen Gericht ein.

Wie schon der Volksmund sagt: »Wer nicht hören will, muss fühlen«.